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Kiefergelenks- und Funktionsdiagnostik

Funktionsstörungen im Kiefer dauerhaft beheben

Normalerweise arbeitet unser Kausystem im perfekten Einklang – alle Bestandteile sind aufeinander abgestimmt und greifen bei jeder Bewegung exakt ineinander. Doch schon kleinste Veränderungen können das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Zähnen und Kiefermuskulatur ins Wanken bringen und damit weitreichende Folgen für den ganzen Körper haben.

Denn was viele Menschen nicht wissen: Eine Störung im Kauapparat kann nicht nur Probleme im Kieferbereich wie beispielsweise Zähneknirschen, Kiefergelenksschmerzen, Schäden an Zähnen und Zahnfleisch oder Verspannungen der Kaumuskulatur hervorrufen. Sondern sie kann auch Probleme in anderen Regionen des Körpers verursachen. Dazu gehören unter anderem Kopf-, Nacken und Rückenschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Migräne oder Ohrenschmerzen und Tinnitus. Diese Symptome können sowohl einzeln als auch gemeinsam auftreten.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Ist die Harmonie des Kausystems gestört, sprechen wir von einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Umgangssprachlich bezeichnen wir dies auch als falschen Biss, da Ober- und Unterkiefer nicht mehr in einer idealen Position aufeinandertreffen.

Die Ursachen für eine Craniomandibuläre Dysfunktion können vielfältig sein. Schlecht sitzender Zahnersatz, der Verlust eines Zahnes, Zähneknirschen, Unfälle, Fehlhaltungen oder Stress – all diese und weitere Faktoren können eine Fehlfunktion des Kausystems hervorrufen.

Eine craniomandibuläre Dysfunktion kann die Lebensqualität von Betroffenen dauerhaft einschränken und zu chronischen Schmerzen führen. Aufgrund der Vielfalt der Symptome haben Patienten oftmals schon eine Vielzahl an Ärzten aufgesucht, bevor die eigentliche Ursache für die Schmerzen gefunden wurde.

Wir heißen Sie herzlich in unseren Praxen in Neustadt an der Weinstraße und Ludwigshafen willkommen.

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„Ein warmes Lächeln ist die universelle Sprache der Freundlichkeit.“

- William Arthur Ward

Funktionsdiagnostik bei Kiefergelenksbeschwerden

Zur Diagnose einer CMD ist eine umfassende Diagnostik notwendig, die in mehreren Schritten erfolgt. Zunächst führen wir im Rahmen einer klinischen Funktionsdiagnostik ein ausführliches Gespräch, erheben Ihre bisherige Krankengeschichte und fragen nach akuten Beschwerden und Symptomen.

Im Anschluss daran erfolgt eine ausführliche manuelle Untersuchung der Gelenke, Muskeln und des Mundraums. In einem weiteren Schritt können wir bei Bedarf bei stärkeren Beschwerden zusätzlich eine instrumentelle Funktionsdiagnostik durchführen. Hierfür sind unsere Praxen in Neustadt an der Weinstraße und Ludwigshafen mit dem modernen Zebris-JMA-System ausgestattet, das uns eine präzise, ultraschallbasierte 3D-Diagnostik ermöglicht. Mithilfe eines Gesichtsbogens werden Ihre individuellen Mund- und Kieferbewegungen präzise elektronisch vermessen und erfasst. Aus den ermittelten Werten können wir am Computer ein Modell erstellen, das die Bewegungsmuster Ihres Kiefers abbildet und uns eine genaue Diagnostik ermöglicht. Die instrumentelle Diagnostik wird nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen.

Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion

Auf Basis der Ergebnisse der Funktionsdiagnostik erstellen wir einen individuell auf Sie zugeschnittenen Behandlungsplan. Oftmals reichen schon kleine Biss-Korrekturen aus, um die Schmerzen deutlich zu lindern. In der Regel kommt hierfür eine sogenannte Aufbissschiene zum Einsatz. Diese wird über Nacht getragen, um die Kiefergelenke zu entlasten und den Kiefer zurück in die richtige Position zu bewegen. Das führt zu einer Entspannung der muskulären Strukturen. Dank unseres hauseigenen Labors können wir die Schiene aus transparentem Kunststoff direkt in unserer Praxis individuell für Sie herstellen und anpassen.

Je nach Ursache für die CMD kann in einem zweiten Schritt auch eine Ausbesserung oder Erneuerung von Füllungen, Brücken etc. notwendig werden, um Ihnen wieder einen richtigen Biss zu ermöglichen. Zudem ist in manchen Fällen auch eine Zusammenarbeit mit einem Orthopäden oder Physiotherapeuten sinnvoll.

Häufige Fragen zur Kiefergelenksdiagnostik

Zunächst erfolgt eine ausführliche Untersuchung, um die Ursache für die Erkrankung zu finden. Erst im Anschluss daran lässt sich ein Behandlungsplan auf Basis der Diagnose erstellen. In vielen Fällen reicht zur Therapie schon eine Aufbissschiene aus. Diese wird individuell für den Patienten hergestellt und muss in der Regel nur nachts getragen werden. Die Schiene dient der Entlastung der Kiefergelenke und der Korrektur des Bisses, was wiederum zu einer Entspannung der Kiefermuskulatur führt. Je nach Ausprägung und Ursache können aber noch weitere Schritte zur Behandlung der CMD notwendig werden.

Der Kiefer ist über Nervenbahnen mit der Muskulatur in Nacken, Kopf und Hals verbunden. Kommt es zu einer Störung im Kiefergelenk oder Verspannungen der Kiefermuskulatur, können diese so auch Schmerzen in anderen Regionen des Körpers verursachen.

Hier besteht kein Grund zur Sorge. Die Vermessung erfolgt mithilfe eines Gesichtsbogens, ist schnell durchgeführt und weder unangenehm noch mit Schmerzen für Sie verbunden.

Eine craniomandibuläre Dysfunktion lässt sich mit der richtigen Diagnose und Behandlung meist vollständig wieder beseitigen. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser sind dabei die Erfolgsaussichten auf eine vollständige Behebung der Dysfunktion.

Besteht der Verdacht auf eine craniomandibuläre Dysfunktion überprüfen wir mit der Funktionsanalyse ob Ober- und Unterkiefer in der richtigen Position zueinanderstehen. Hierfür erhebt Ihr Zahnarzt zunächst Ihre Krankengeschichte und führt dann eine manuelle sowie eine instrumentelle Untersuchung Ihres Kauapparates durch.

Die Kosten der manuellen Untersuchung sowie der einfachen Aufbissschienen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Die instrumentelle Funktionsanalyse sowie aufwändigere Schienen sind nicht Bestandteil des Leistungskataloges der GKV. Sie kommen aber in der Regel auch nur bei besonders schweren Verläufen zum Einsatz, wenn eine umfassendere Diagnostik und Behandlung notwendig werden.

Der Funktionsstörung auf der Spur!

Sie leiden unter Schmerzen im Kieferbereich? Mit der Funktionsdiagnostik können wir Störungen in Ihrem Kauapparat aufspüren und individuell behandeln.

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